Was ist die me­di­terrane Ernährung?

Die Mediterrane Küche ist gut gegen Choleserin.
Wie Sie sich me­di­terran er­nähren und bei welchen me­di­zi­ni­schen Dia­gnosen wir Ihnen zu der Mit­tel­me­erdiät raten. 
Die Mit­tel­me­erdiät gilt seit Jahren als Gold­standard, was eine ge­sund­heits­för­dernde Er­näh­rungs­weise an­be­langt. Sie ver­spricht ein langes, ge­sundes Leben im me­di­ter­ranen Stil. Zahl­reiche Studien, – ins­be­sondere die be­kannte Lyon-Studie, – haben ge­zeigt, dass die me­di­terrane Er­nährung sowohl prä­ventiv auf die Ent­stehung von Ar­te­rio­sklerose und Herz-Kreislauf-Er­kran­kungen wirkt als auch nach einem akuten Herz­in­farkt den Verlauf po­sitiv beeinflusst.
 
Die Grund­sätze der be­son­deren Kost stammen aus den 1950er und 1960er-Jahren, als sich die Men­schen in länd­lichen Ge­genden des Mit­tel­meer­raums noch sehr einfach, frisch und na­tur­be­lassen er­nährt haben. Damals bildete der reich­liche Verzehr von pflanz­lichen Le­bens­mitteln wie Gemüse, Obst, Kar­toffeln sowie Ge­trei­de­pro­dukten und Brot in Voll­korn­qua­lität die Basis der Mahl­zeiten. Er­gänzt wurde der Teller täglich mit klei­neren Mengen an Milch­pro­dukten, – ins­be­sondere Jo­ghurt und Käse. Zu­sätzlich kamen Fisch oder Ge­flügel auf den Tisch und höchst selten einmal rote Fleischsorten. 
 
Ein be­son­deres Au­genmerk lag bei der Mit­tel­me­erdiät auf der Fett­qua­lität. Durch den ei­genen Anbau von Oli­venöl nutzten viele Länder dieses fast aus­schliesslich und er­gänzten die Speisen durch Nüsse, Samen und Kerne. Ab­ge­rundet wurde ein Menü ab und an noch durch ein Glas Wein.

In erster Linie frisch, re­gional und saisonal

In­ter­es­san­ter­weise ent­spricht die Mit­tel­me­erdiät einer eher einer koh­len­hydrat- und fett­reichen Kost. Dies wi­der­spricht zwar den ak­tu­ellen pro­te­in­reichen Er­näh­rungs­trends, be­sticht jedoch durch eine gute Fett­qua­lität und ist reich an Nah­rungs­fasern. Aus­serdem enthält sie durch die Ver­wendung von primär pflanz­lichen, fri­schen, sai­so­nalen und re­gio­nalen Pro­dukten sowie die scho­nende Zu­be­reitung von vielen fri­schen Kräutern einen sehr hohen Anteil an Vit­aminen, Mi­ne­ral­stoffen und se­kun­dären Pflan­zen­stoffen. Diese Ar­gu­mente machen die me­di­terrane Er­nährung auch heute noch zeit­ge­mässer denn je.

All diese Grund­sätze gelten aus er­näh­rungs­wis­sen­schaft­licher Sicht auch heute noch. Somit ge­hören der Tomate-Moz­za­rella-Salat, das Moussaka, die La­sagne oder die Spa­ghetti eher einer leckeren, aber nicht wirk­lichen me­di­ter­ranen Er­nährung an.

Drei Tipps für die Um­setzung im Alltag

  • Steigern Sie die Nah­rungs­fa­ser­zufuhr markant: jeden Tag min­de­stens 450 Gramm Gemüse und/oder Salat, Obst zum Dessert, Voll­korn­pro­dukte an Stelle raf­fi­nierter Ge­trei­de­pro­dukte, ein- bis zweimal Hül­sen­früchte pro Woche
  • Ver­wenden Sie frische Kräuter mit ihren wert­vollen bio­ak­tiven Substanzen
  • Pflanz­liche Fette und Öle täglich und mit Mass: 2 Ess­löffel Oli­venöl für die Zu­be­reitung von Sa­laten, 1 Kaf­fee­löffel Kür­bis­kerne und/oder Samen zum Müesli oder zum Salat und etwa 30 Gramm Man­del­kerne, Baum- oder Ha­sel­nüsse für zwischendurch

Bei diesen me­di­zi­ni­schen Dia­gnosen setzen wir auf Ele­mente der me­di­ter­ranen Ernährung

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