Beschwerden im Kiefer‑, Mund- und Rachenraum, wie sie beispielsweise nach einer Operation auftreten können, sind oft vorübergehend und können mit vergleichbaren Massnahmen wie eine Schluckstörung angegangen werden.
Die Schluckstörung (auch Dysphagie genannt) ist eine Funktionsstörung des Schluckvorgangs. Aufgrund dieser Beeinträchtigung verschlucken sich die Betroffenen häufiger, so dass Nahrungsmittel oder Getränke vermehrt in die Luftröhre gelangen. Dadurch besteht eine erhöhte Gefahr einer Lungenentzündung. Auch können Schluckstörungen vermehrt zu einer Mangelernährung führen.
In der Erstberatung wird ausführlich abgeklärt: Welche Lebensmittel können Sie momentan essen? Welche Mengen mögen Sie essen? Sind Anpassungen der Konsistenz (sehr weich, püriert, flüssig) nötig? Welche Flüssigkeitsmengen werden aufgenommen?
Mithilfe gezielter Massnahmen, wie die Anpassung der Lebensmittelauswahl und der Konsistenz der Nahrung, Anpassungen der Körperhaltung beim Essen oder Veränderungen des Ambientes (Zeitdruck nehmen, Gerüche, Essen in Gesellschaft), können Beschwerden gelindert und Komplikationen (Verschlucken von Nahrung oder Flüssigkeit) verhindert werden.
Unser Ziel ist es unnötige Einschränkungen zu vermeiden, so dass Sie wieder beschwerdefrei und genussvoll essen können. In der Umsetzung werden Sie von uns in regelmässigen Beratungssitzungen unterstützt.
Wir sind von den Krankenkassen anerkannt. Mit einer ärztlichen Verordnung werden die Kosten von der Grundversicherung übernommen. Weitere Informationen über unsere Preise finden Sie hier: Angebot und Preise