So gesund ist Rapsöl

Nicht nur zum Kochen, nein auch zum Backen kann Rapsöl verwendet werden – und ist dabei erst noch äusserst gesund: Wie man das Pflanzenöl in der Küche zum Einsatz bringt.
Nicht nur zum Kochen, auch zum Backen kann Rapsöl ver­wendet werden – und ist dabei erst noch äus­serst gesund: Wie man das Pflan­zenöl in der Küche zum Einsatz bringt. 

Der schlechte Ruf von Fetten und Ölen hält sich hart­näckig. Und klar ist: Zu viel davon ist kei­neswegs för­derlich für die Ge­sundheit, denn der Nähr­stoff Fett ist mehr als doppelt so ka­lo­rien­reich wie Koh­len­hy­drate oder Pro­teine. Doch: Im Ge­gensatz zu ei­nigen un­gün­stigen Fett­be­stand­teilen (z. B. ge­sät­tigte Fett­säuren, Trans­fett­säuren) sind ge­wisse Fett­bau­steine be­sonders wertvoll oder gar über­le­bens­wichtig. Zu diesen zählen unter an­derem die rar vor­kom­menden Omega-3-Fett­säuren, die in Rapsöl – sowohl warm als auch kalt ge­presst – be­sonders reichlich ent­halten sind.

Wann ver­wenden: Kalt oder warm ge­presstes Rapsöl

Die Wahl des Ver­ar­bei­tungs­grads des Öls hängt vor allem vom Ver­wen­dungs­zweck ab. Kalt ge­presstes Rapsöl ist ge­schmacks­in­ten­siver, jedoch we­niger hit­ze­stabil und haltbar. Es emp­fiehlt sich deshalb für die kalte Küche, wie zum Bei­spiel die Zu­be­reitung von Sa­laten oder das Ver­feinern von Speisen nach dem Kochen. Raf­fi­niertes (warm ge­presstes) Rapsöl wird für die Zu­be­reitung bei nied­ri­geren Tem­pe­ra­turen (dämpfen, dünsten, schmoren) ver­wendet. Auch in Kuchen ist der Ersatz des Butter- oder Mar­ga­ri­ne­an­teils durch das ge­sund­heitlich at­trak­tivere Rapsöl eins zu eins möglich. Dies ge­lingt ebenso mit einer extra hit­ze­sta­bilen Raps­öl­sorte: dem HOLL-Rapsöl (High Oleic / Low Lin­o­lenic). Das Produkt der spe­ziell ge­züch­teten Raps­pflanze (ohne gen­tech­nische Ver­än­de­rungen) hält auch hohe Brattem­pe­ra­turen – selbst Frit­tieren – aus.

Es schmeckt so neutral, dass es selbst bei In­ap­petenz oder Man­gel­er­nährung für die An­rei­cherung von Speisen wie Ap­felmus, Cremen oder Jo­ghurts eine gute Wahl ist. 

Nach­haltig und gesund

Ein wei­terer Plus­punkt: Schweizer Rapsöl wird nach den Suisse-Ga­rantie-Richt­linien nach­haltig sowie ohne Gen­technik an­gebaut und mehr­heitlich mit der Bahn auf kurzen Wegen trans­por­tiert. Es ist aus­serdem auch in Bio-Qua­lität erhältlich.

Der Tau­send­sassa Rapsöl ist in der nach­hal­tigen und ge­sunden Er­nährung also un­ver­zichtbar. Min­de­stens die Hälfte der emp­foh­lenen täg­lichen Öl­menge für die Zu­be­reitung von Speisen (zwei bis drei Ess­löffel pro Person = 20 bis 30 Gramm) sollte deshalb aus Rapsöl bestehen.

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Andrea Cramer

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