Er­nährung bei Gicht

Die Gicht ist eine durch Hy­per­urikämie (er­höhte Harn­säu­re­spiegel im Blut) be­dingte schmerz­hafte Er­krankung der Ge­lenke. Sie wird durch Ein­la­gerung von kri­stal­li­sierten Salzen der Harn­säure in den Ge­lenken aus­gelöst. Sie zählt zu den schmerz­haf­testen Formen von Rheuma und be­fällt Ge­lenke, Sehnen sowie Weich­teile wie z.B. Schleim­beutel, die dann zu Ge­lenk­ent­zün­dungen führen. Das klas­sische Symptom ist der Gicht­anfall, bei dem das Gelenk und die Haut anschwellen sich stark röten und extrem emp­findlich auf Druck und Be­rührung re­agieren. 

Was sind die Ur­sachen für Gicht? 

  • Ge­netik 
  • fleisch­reiche Er­nährung (üp­piges Abend­essen) 
  • über­mäs­siger Al­ko­hol­konsum 
  • Er­höhung des Harn­säu­re­spiegels durch Purine 
  • me­ta­bo­li­sches Syndrom 
  • Nie­ren­schä­di­gungen

Gibt es ver­schiedene Typen von Gicht? 

Primäre Gicht: Ist gen­e­tisch be­dingt.  
Sekundäre Gicht: Ist durch eine er­höhte Harn­säurebildung und gleich­zeitig ver­min­derte Harn­säureaus­scheidung, die u.a. auf Le­bensstil resp. Er­näh­rungs­ge­wohn­heiten zurück zu führen ist, be­dingt. 

Ist Gicht weitverbreitet? 

Im Zuge des ge­stie­genen Wohl­stands und der damit im Zu­sam­menhang ste­henden Überernährung ist Gicht in In­du­strie­ländern, neben Dia­betes, eine der häufigsten Stoff­wech­sel­krank­heiten. Man geht davon aus, dass in Wohl­stands­ge­bieten, wie unter an­derem in der Schweiz, 1 bis 2 Prozent der Be­völ­kerung von Gicht be­troffen sind und dies vor­wiegend ältere Männer. 

Wie kann eine Er­näh­rungs­be­ratung helfen? 

Wir klären Sie darüber auf, welche An­passungen Ihres Essens nötig sind, so dass Ihr Harn­säu­re­spiegel po­sitiv be­ein­flusst und das Risiko eines er­neuten Gicht­schubes re­duziert wird 

Wir sind von den Kran­ken­kassen an­er­kannt. Mit einer ärzt­lichen Ver­ordnung werden die Kosten von der Grund­ver­si­cherung über­nommen. Weitere In­for­ma­tionen über unsere Preise finden Sie hier: An­gebot und Preise 

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