Tipps für eine gesunde Sommerhaut

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Schöne Haut im Sommer: Der­ma­to­login Dr. Da­niela Kleeman im Kurz-In­ter­view, was man gegen Akne tun kann und welche Rolle dabei die Er­näh­rung spielt. 

Es ist Sommer und wir zeigen alle mehr Haut: Gibt es Pro­dukte oder Le­bens­weisen von denen vor allem mo­mentan ab­zu­raten sind?
Dr. Da­niela Kleeman: Um die Haut vor Haut­krebs, Son­nen­brand und Haut­al­te­rung zu schützen, sollte man sich nicht ohne UV Schutz (idea­ler­weise Sonn­ne­creme mit mög­lichst hohem Licht­schutz­faktor) und nicht zwi­schen 10 und 16 Uhr an der di­rekten Sonne auf­halten. Wichtig ist an heissen Tagen, dass man viel Wasser trinkt, da man durchs Schwitzen viel Flüs­sig­keit ver­liert. Um die Haut ge­schmeidig und vor Aus­trock­nung zu be­wahren, emp­fiehlt es sich am Abend den Körper mit einer Fech­tig­keits­creme einzucremen.

Sowohl viele Teen­ager als auch Er­wach­sene leiden unter Akne. Was können die Be­trof­fenen in einem ersten Schritt selbst tun – vor allem jetzt in der warmen Jah­res­zeit?
Wenn man zu Akne neigt, sollten die Pro­dukte, die man an­wendet nicht allzu fettig sein. Salben und Cremen sind we­niger ge­eignet bei Ak­ne­haut, als Pro­dukte auf Fluid- oder Gel­basis. Idea­ler­weise rei­nigt man die Haut täg­lich gut mit Wasch­syn­dets die zum Bei­spiel Sa­licyl oder Frucht­säure ent­halten. Der Gang zu einer Kos­me­ti­kerin, die weiss, wie man eine «Ak­ne­toi­lette» durch­führt, kann auch hilf­reich sein. Ich emp­fehle aber allen Men­schen, die an Akne leiden, und mit diesen Mass­nahmen nicht zum Ziel kommen, einen Haut­arzt auf­zu­su­chen, um die Akne zu be­han­deln und Narben zu verhindern.

Welche In­di­zien für un­ge­sunde Haut gibt es, so dass es gut wäre einen Arzt auf­zu­su­chen?
In Bezug auf Akne ist die Haut mei­stens zu fettig, gross­porig und weist Mit­esser, Pickel, Pu­steln bis hin zu Knoten und Narben auf. Aber die Akne ist ja nur eine Haut­er­kran­kung unter vielen.

Viele glauben, dass man mit der rich­tigen Er­näh­rung etwas gegen Akne tun kann. Andere be­streiten, dass die Er­näh­rung einen Ein­fluss hat – was stimmt nun?
Stu­dien zeigen un­ter­schied­liche Re­sul­tate, und obwohl die Er­näh­rung wohl eine wich­ti­gere  Rolle spielt, als bisher an­ge­nommen, rei­chen die Er­geb­nisse noch nicht aus, um ge­ne­relle Di­ät­emp­feh­lungen bei Akne ab­zu­geben. Sicher ist, dass  eine aus­ge­wo­gene, voll­wer­tige und bal­last­stoff­reiche Er­näh­rung nicht nur für die Haut, son­dern für den ge­samten Or­ga­nismus ge­sünder ist, als der Konsum von fetten, zucker­rei­chen und in­du­striell an­ge­fer­tigten Nahrungsmitteln.

Zur Person

Dr. Da­niela Kleeman ist Der­ma­to­login und Pra­xis­in­ha­berin im Zür­cher See­feld­quar­tier. Dort be­han­delt sie Haut­krank­heiten sowie äs­the­tisch-me­di­zi­ni­sche Anliegen.

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Elke Koch

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